Neue Steuererleichterungswelle tritt in Kraft

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Das neue Jahr leitete in Deutschland ein Steuererleichterungspaket im Wert von mehreren Milliarden Euro ein, die erste Umsetzung eines Wahlversprechens der neuen Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Alle deutschen Einkommenssteuerklassen haben sich zum 1. Januar geändert, was viele Bürger erheblich entlastet. Die Spanne für den höchsten Einkommensteuersatz von 42 Prozent wurde von 52.552 Euro auf 52.882 Euro pro Jahr angehoben, während der höchste steuerfreie Einkommensabzug von 7.834 Euro pro Jahr auf 8.004 Euro für Alleinstehende angehoben wurde.

Der niedrigste Einkommensteuersatz von 14 Prozent gilt ab einem Einkommen von 8.005 Euro. Darüber hinaus können bestimmte Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich verrechnet werden.

Geschwister, Nichten und Neffen wurden von der Erbschaftssteuer befreit, und die Umsatzsteuer für Hotelaufenthalte wurde von 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt. Beträchtliche Reformen der Gewerbesteuer sind ebenfalls in Kraft getreten.

Der jährliche Kindersteuerabzug wurde von 6.024 Euro auf 7.008 Euro angehoben, und der staatliche Kindergeldzuschuss wurde monatlich um 20 Euro pro Kind erhöht. Für das erste und das zweite Kind zahlt der Staat nun jeweils 184 Euro im Monat, für das dritte 190 Euro im Monat und für jedes weitere Kind 215 Euro.

Die jährliche Einkommensgrenze, ab der die gesetzliche Krankenversicherung obligatorisch ist, wurde ebenfalls von 48.600 € auf 49.950 € angehoben.

Es gab auch Beitragserhöhungen – Spitzenverdiener müssen jetzt 18 Euro mehr Sozialversicherungsbeiträge pro Monat zahlen. Dies ist Teil einer regelmäßigen jährlichen Erhöhung der Standardklasse, anhand derer die Beiträge festgelegt werden.

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